Ich bin auf jeden Fall mehr ein Anhänger von Farin Urlaub und doch hatte mich Belas erstes Soloalbum “Bingo” positiv überrascht. Jetzt ist mit “Code B” sein zweiter Versuch im Handel und auch dieses Album kann sich größtenteils hören lassen und geht gut ins Ohr, obwohl es zum einen nicht ganz so abwechslungsreich ist und gerade die Experimente nicht immer ganz gelungen sind. Aber vor allem die Rocksongs sind so, wie man sie vom Grafen Bela gewohnt ist. Fans von “Die Ärzte” sollten also auch hier zugreifen, enttäuscht werden sie sicher nicht. Ach ja, bis zum 9. Oktober 2009 könnt ihr noch an unserem Gewinnspiel zur CD teilnehmen!

So, dann will ich mich kurz mal jedem einzelnen Song widmen:

Rockula
Ein typischer “Ich bin wieder da”-Song, macht Spaß und bildet so einen guten, rockigen Start für das Album.

Geburtstagsleid
Schöner Song, schön arrangiert, toller Text. Wer mal verlassen wurde, weiß sicher, wie gerade am Geburtstag des Ex-Partners die Gefühle und Erinnerungen stärker zurückkommen. Einer der besten Songs auf der CD.

In diesem Leben
Ebenfalls ein solides Stück, so wie man Bela eben kennt. Eingängiger Sound, guter Text, geht gut ins Ohr.

Altes Arschloch Liebe
Gefällt mir inzwischen viel besser als am Anfang, trotzdem etwas zu schlicht, um als erste Singleauskopplung richtig Stimmung für das Album zu machen.

Schwarz Weiß
Grundsätzlich auch nicht schlecht, aber da außer den Vergleichen nicht viel mehr kommt, dann insgesamt eben doch nur ok.

Onenightstand
Jetzt beginnen die Experimente, dieses hier ist noch sehr gelungen, abwechlsungsreich und doch irgendwie Bela.

Ninjababypowpow
Irgendwie nicht ganz mein Fall, kann man zwar auch noch mithören, aber musikalisch und textlich nicht unbedingt ein Highlight.

Hilf dir selbst
Auch nur ok, bringt zwar Abwechslung rein, ist aber eben nicht das, was man von Bela warten würde.

Bobotanz
Vermutlich der blödeste Text, aber irgendwie echt ein Ohrwurm. Will ich eigentlich nicht mögen, mag ich aber doch irgendwie.

Liebe und Benzin
Ich mag die Stimme von Emanuelle Seigner nicht so wirklich und auch die Kombination mit englischen Passagen ist nicht so mein Fall. Netter Versuch, aber irgendwie nicht so gelungen.

Als wir unsterblich waren
Typischer Bela-Rock, aber nichts besonderes. Passt noch dazwischen, bleibt aber nicht wirklich im Gedächtnis.

Nein!
Auch kein schlechter Text, aber musikalisch wieder nicht mein Fall. Wie alle Songs auf dem Album auf jeden Fall hörbar, aber trotzdem ein schwächeres Stück.

Dein Schlaflied
Ist sicher ein süßes Lied, aber Bela sollte nicht versuchen, noch tiefer zu singen, das klingt einfach nicht gut. Vielleicht hätte er es normal singen sollen, dann hätte es sicher schöner geklungen.

Die Wahrheit
Zum Abschluss dann noch ein gelungenes Experiment, sicher auch durch die Mitarbeit von Alessandro Alessandroni. Nette Arrangements, guter Text, ein gelungener Abschluss.

Satan, Gott und das Glück (Bonus, Maxi-CD “Altes Arschloch Liebe”)
Definitiv eine B-Seite, kann man gut hören, aber eben nicht ausreichend für die CD.

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